Ganz langsam lichtet sich der Nebel um den Hundertjährigen auf dem Berg Morija. Haare und Hose wehen im Wind, Das Gesicht faltig, doch die Augen klar. Mit dem Blick nach Osten. Das bunte Treiben der Städte hat sich beruhigt in dieser windigen Nacht. Ausschließlich die Silhouetten nach dem Himmel greifender Türme erinnern daran, dass das pulsierende Leben des Orients nur Pause macht, sich ausschlafen muss.

Doch einer schläft nicht. Der Hundertjährige stützt sich auf seinen Stab und blickt in die Sterne, beginnt sie zu zählen, schmunzelt über seine abwegige Idee, und schließt stattdessen für einen Moment die Augen. Hinter ihn hebt sich langsam die Sonne aus dem Land, dass ihn so geprägt hat, und taucht die saftigen Weiden und prunkvollen Städte in ein goldenes Licht. Und auch wenn die Sterne jetzt langsam verschwinden, vertraut er doch darauf, dass sie in der nächsten Nacht wieder da sein werden. Um ihn daran zu erinnern, dass sein Auftrag der größte in der Geschichte der Menschheit ist. Und dass er ein Versprechen bekommen hatte, auf das er sich vollkommen verlassen konnte, auch wenn alles dagegen spricht.

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